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La Jetee (Monami) - Leisetöneministerium, Presseperlen

Wir haben es satt! Nein zu Gentechnik,Tierfabriken und Dumping-Exporten!

 

La Jetee, Ministerin der leisen Töne und Hauptstadtfotografin

La Jetee, Ministerin der leisen Töne und Hauptstadtfotografin

 

Wir haben es satt!
Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten

 
Demonstration am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin
12 Uhr Hauptbahnhof, Washingtonplatz
Abschlusskundgebung und Rock for Nature am Brandenburger Tor

 
„Unter dem Motto „Wir haben es satt – Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten“ haben am Samstag (22.1.2011) in Berlin 22.000 Teilnehmer für eine grundlegende Reform der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und besseren Verbraucherschutz demonstriert. Bei der bislang größten Demonstration dieser Art zogen Bauern, Umweltschützer, Imker und Verbraucher gemeinsam vom Berliner Hauptbahnhof zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor Mit 60 Bussen, Zügen und über 50 Traktoren waren Tausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet zu der Demonstration angereist. Getragen wurde die Veranstaltung von 120 Bauern- und Umweltverbänden, Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung und Gentechnik, sowie von Eine-Welt-Gruppen. Anlass der Demonstration ist die von der Bundesregierung ausgerichtete Agrarwirtschaftskonferenz, die heute auf der „Grünen Woche“ in Berlin beginnt.“ (Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=JklxwAQeqbA)

 

Fotoimpressionen von der antiGen-Demonstration am 22. Januar 2011 in Berlin von La Jetee, der Ministerin der leisen Töne.

Alle Bildrechte liegen bei La Jetee.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Rock for Nature

„Konzert für eine gentechnikfreie Welt“ der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall mit Auftritten von Wolf Maahn, Dem Gentechnikmann, The Unkindness Of Ravens (Gewinner des Emergenza-Band Contest), Marc Zillmann & Band sowie Renate Künast. Moderation: Peter Unfried

 

Abschlusskundgebung

mit dem Küchenprotestorchester und Redebeiträgen von Hubert Weiger (BUND), Gabriele Wolf und Norbert Juretzko (BI Gerbisbach/ BI Wietze), Christoph Fischer (Zivilcourage), Maria Heubuch (Milchbäuerin) und Nnimmo Bassey (Nigeria, aktueller Träger des Alternativen Nobelpreises). Moderation: Christoph Bautz

 

Eintreffen der Schlepper von Schleppertreck am Washingtonplatz, Aufstellung der Demowagen

Grußworte und Redebeiträge von Marita Wiggerthale (Oxfam), Prinz Felix von Löwenstein (BÖLW), Michael Grolm (Imker) und Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf (AbL). Moderation: Tanja Busse

 
Auf dieser Seite sind noch Filmchen und Fotos sowie eine Übersicht der Presseberichter-stattung zu finden: wir haben es satt

 

Mehr zum Thema:

 

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Über nextkabinett

Seit seiner Gründung versammelt das next Kabinett kreative Kopfarbeiter um sich und versucht, bisweilen unter Zuhilfenahme überlieferter und überschätzter Utopien, einen neuen Blick auf das politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen zu werfen.

Diskussionen

9 Gedanken zu “Wir haben es satt! Nein zu Gentechnik,Tierfabriken und Dumping-Exporten!

  1. ich glaube nicht daran, dass sich schnell was ändert! der Fokus sollte weniger auf dem Lamento liegen, sondern auf den konkreten Möglichkeiten des Handelns für den Einzelnen. Teure Bio – Proddukte etc. Es ist traurig!

    Verfasst von suria kassimi lautmalerin | Januar 31, 2011, 8:06 am
    • Liebe Ministerin für Lautmalerein,

      schön, wieder von Dir zu hören. 🙂

      Ich sehe es wie Du, eine schnelle Änderung in der Agrarpolitik ist nicht zu erwarten, gerade, weil hier eine teufliche Verflechtung zwischen EU-Politik, EU-Filz und übelstem Lobbyismus zugange ist.
      Aus persönlich erster Hand weiß ich, was das für die Produzenten, die Bauern, bedeutet, wie geknechtet und geknebelt diese durch diese EU-Verordungen usw. sind. Dies geht einher mit einem faktischen Nullkommanull-Bewusstsein der Verbraucher über die Situation von Bauern. Was die Billigpreise in den Discountermärkten für die Existenzgrundlage von Bauernhöfen bedeutet usw. Auch der Bio-Markt ist ja mittlerweile ein globalisierter. So werden Bioprodukte für Deutschland vermehrt in China angebaut: Warum Öko-Lebensmittel um die Welt reisen müssen
      Es ist ein Jammer auf ganzer Linie, denn Bioprodukte bedeuten in meinen Augen im Grunde doch nur das, was einmal der normale Lebensmittelstandard war und wofür wir hier und jetzt teuer bezahlen müssen, um dieses einstmals Normale zu essen und zu trinken. Ungespritztes und schadstofffreies Obst und Gemüse, wie es einmal in Bauern- und Schrebergärten sowie auf Streuobstwiesen geerntet wurde. Ebenso Getreide für Brot, Nudeln, Kartoffeln – ja, und auch Eier von freilaufenden Hühnern, die auch nach Würmern picken konnten. Vom Schweinefleisch will ich gar nicht reden.
      Diese Demonstration war deshalb so wichtig, weil auch die als wertkonservativ geltenden Bauern endlich in Allianz mit den von ihnen lange verlachten Umwelt- und Ökoverbänden Flagge zeigen. Denn inzwischen stehen die meisten Bauernhöfe vor dem Aus.

      Mit besten Grüßen nach Düsseldorf,
      die
      Social Secretary

      Verfasst von nextkabinett | Januar 31, 2011, 12:04 pm
  2. Es ist wirklich unglaublich; gestern wurde bei frontal21 gezeigt, wie in Niedersachen, in der Nähe von Celle, die größte Hähnchenverarbeitungsfabrik in Europa aufgezogen wird.
    Es ist schlimm, dass sich Frau Aigner anscheinend wirklich mit den Leuten aus der Industrie zusammengeschlossen hat, oder zumindest alle Augen zudrückt. Ich fasse mich an den Kopf und bin fassungslos, dass man rechtlich nichts, aber auch gar nicht dagegen tun kann.
    Am besten wäre es wirklich, wenn ALLE sich konsequent von Billig-Fleisch abwenden würden. Ich will niemanden das Fleischessen verbieten, dennoch plädiere ich für ein Umdenken, auf dass sich jeder Einzelne bewusst macht, was er kauft, um es dann zu essen. In den meisten Wohnungen stehen Hochleistungsgeräte, Technik in Formvollendung, aber wenn es ums Essen geht, haben die meisten Deutschen eine Unkultur des Billigen und Vielfachen entwickelt. Das kann nicht gut sein!

    Verfasst von Mieze | Februar 2, 2011, 12:57 pm
    • Liebe Mieze,

      es geht ja alles noch viel viel weiter als wir es uns momentan ausmalen:

      Nestlé Der Drachentöter wird Ehrenbürger. woz, Die Wochenzeitung, 02.11.2006

      Und wer sich gesunde, kostbare und damit teure Lebensmittel nicht mehr leisten kann, dem bleibt nichts anderes übrig als billige und damit krankmachende, weil vergiftete Ramschware zu kaufen, um zu existieren, aber auf lange Sicht nicht zu überleben. Denn die medizinischen Kosten für die aus vergifteten und schadstoffbelasteten Lebensmitteln werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen auf lange Sicht auch nicht mehr übernommen. Ein schleichender Tod für Arme, der diesen mit billigen Schmerzmitteln erträglich gemacht wird.

      Dies gilt sicherlich auch für alle Ignoranten, die sich gesunde Lebensmittel zwar hätten leisten können, nichtsdestotrotz ihre finanziellen Mittel lieber in technologischen Schnickschnack oder Billigurlaube investiert haben.

      Es grüßt,
      die Social Secretary

      Verfasst von nextkabinett | Februar 2, 2011, 3:58 pm
    • Liebe Mieze,

      zu obigem Gedankengang empfehle ich diesen Artikel hier Wieso eigentlich Bio?

      Das Agrarministerium war immer schon der Büttel der Agrarlobbyisten und der Agrarindustrie, wie das Gesundheitsministerium immer auch der Diener der Pharmalobbyisten und der Pharmaindustrie war. Frau Aigner und Herr Rösler stehen nicht nur als Minister auf derselben Seite. Wir sollten diese beiden Ministerien zukünftig unbedingt als zwei Seiten einer Medaille ansehen. Denn wenn wir essen und trinken, was uns krank macht, dann ist es Sache derselben chemischen Industrie, uns mit chemischen Pharmaprodukten zu sedieren. Sterben müssen wir alle, die Frage ist bloß, wie?

      Es grüßt die SoSe

      Verfasst von nextkabinett | Februar 3, 2011, 12:36 pm
  3. Reblogged this on Germanys next Kabinettsküche und kommentierte:

    Wie alles begann …

    Verfasst von nextkabinett | Januar 11, 2013, 2:44 am

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  1. Pingback: Heute nur Kräutertee ( ∞ 021) | Germanys next Kabinettsküche - Januar 21, 2012

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