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Chronik

We like trash … German Carnival

Liebe Germanys next Närrinnen und Narralesen,

zufällig gesehen, höchst amüsiert und glücklicherweise auf youtube gefunden … und ist auch dieses Jahr noch einmal sehenswert …

… accidentally seen, tickled pink and fortunately seen at youtube – an amazing play from German carnival …

Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht. Helmut Schlösser alias Barack Obama.

Erstveröffentlichung unter: satire, skit and parody on Barack Obama (16 Mrz 2009 in Rekas Blog)

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Über nextkabinett

Seit seiner Gründung versammelt das next Kabinett kreative Kopfarbeiter um sich und versucht, bisweilen unter Zuhilfenahme überlieferter und überschätzter Utopien, einen neuen Blick auf das politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen zu werfen.

Diskussionen

7 Gedanken zu “We like trash … German Carnival

  1. Was sich da im Saal zusammengerottet hat, ist die gefährlichste und unbelehrbarste Parallelgesellschaft Deutschlands. Menschen, die sich der Solidargemeinschaft verweigern. Gestalten, die ritualisierte Humorersatzhandlungen begehen, da Scherz, Satire und schiefere Bedeutung sich Sozialneid- und Abstiegsangst zerfressenen Hirnen nicht so einfach erschließen wollen.
    Doch ich will nicht weiter hetzen, was da den Auftritt des durchaus nicht schlechten Künstlers (wenn man von den Meenzer Pflichtkalauern absieht) belachte ist meine Verachtung nicht Wert.

    Verfasst von Gladbecks Bürgermeister der Herzen | Februar 26, 2011, 10:04 am
  2. Bester Gladbecks Bürgermeister der Herzen,

    ich gebe Dir in allem Recht. Ich mag diese aalglatten Karnevalskommerzprunk-sitzungen auch so rein gar und überhaupt nicht. Ich habe auch Skrupel gehabt, dies zu posten, indes ging es mir bloß um den Auftritt als solchen. Wie weit kann man Affirmation treiben, wie weit ist das noch witzig? Den Auftritt finde ich gelungen, die Meenzer Pflichtkalauer lahm und blaaah.
    Dem sich selbst beweihräuchernden bürgerlichen Karnevalslager konnte ich noch nie etwas abgewinnen. Ich habe lange in einer solchen katholisch-konservativen Karnevalsenklave in der Wetterau gearbeitet. Es war jedes Jahr auf’s Neue ein Kreuz, das ich zu tragen hatte, denn die mir zur Betreuung anvertrauten Menschen mit geistiger Behinderung haben Fasching, Karneval usw. geliebt, wie sie auch das Musikantenstadl, Marianne und Michael, Florian Silbereisen usw. geliebt haben. Ich bin also entsprechend geeicht. Geh mal zu einem Konzert mit Marianne und Michael. Dort in der Wohnstätte lebte ein junger Mann, Rollstuhlfahrer, mit einer wirklich begnadeten Stimme. Bei jenem besagten Konzert hatten wir es geschafft, ihn zur Zugabe auf die Bühne zu bringen. Er durfte also mit seinen Idolen singen. Als Betreuerin befand ich mich in einem latent dissoziiertem Zustand, einerseits freute ich mich für den Jungen, andererseits war mir das alles persönlich unerträglich. Genauso ging es mir bei den Karnevalsveranstaltungen, die ich berufsbedingt besucht habe. Insofern hat obiges doch mehr mit mir zu tun, als es den Anschein hat.

    Zumal … ja, wir haben ja eine brilliante Trashministerin, der es Programm ist, uns unseren gesellschaftlichen Müll vor Augen zu halten, … bzw. denen, die genau jene bürgerliche Karnevalsgesellschaft gerne als Müll entsorgt, eine Stimme zu geben – also Langzeitarbeitslose, durch Traumata aus der Bahn geworfene, sozial Schwache jeder Gruppierung usw. usw.

    Ich wünsche mir sehr, dass Nancy Ann Ritsch (Narit) wieder die Zeit findet, hier einen entsprechenden Blog zu installieren. Ein Trashministerium ist für Germanys next Bundeskabinett essentiell.

    In diesem Sinne poste ich weiterhin ganz unirritiert Trash. Du darfst gespannt bleiben.

    LG, die SoSe

    Verfasst von nextkabinett | Februar 26, 2011, 1:23 pm
    • Siehe: Der Minister für Gemütlichkeit hat gegen Karneval ja gar nichts einzuwenden. Nur gegen betuchten Pöbel, der daraus eine Selbstbeweihräucherungorgie macht, habe ich so ziemlich alles.

      Das Gefühl, das du beschreibst, kenne ich selber von einer Tätigkeit im Altenheim. Ein wenig fühlt man sich wie der Protagonist in einer Geschichte von Philipp K. Dick, wenn so langsam die ersten Zweifel an der Wirklichkeit der Wirklichkeit und des eigenen Ichs auftauchen.

      Doch selbst im kath. Altenheim schien noch ein wenig Subversives auf, wenn die schönen Martins Aufführungen sich in Schunkelen und Bowle auflösten.
      Gottvater(Ich): „Martin was du dem geringsten meiner Brüder gegeben…“
      Greis I…………. : „Gib deinen Brüdern endlich Bowle“
      Greis II……….. : „Schunkeln“
      Greisin………… : “ Gib den Martin ma Glas Bowle“

      Vielleicht müssen wir mal ganz laut rufen: Narit, Narit

      Wie immer der Ihre

      Gemütlichkeitsminister Uwe

      Verfasst von Gladbecks Bürgermeister der Herzen | Februar 27, 2011, 12:50 pm
      • Ja, bester Gemütlichkeitsminister Uwe,

        in Alten- und Behinderteneinrichtungen (beachte den social correcten Begriff … na, nicht ganz … richtig correct müsste es ja Senioren … heißen … ) … jedenfalls kann man dort eine ganze Menge lernen. Alle Zivildienstleistenden, die ich begleiten durfte* waren für alle eine Bereicherung. Zivis haben das Leben dort fröhlicher, unbeschwerter und lustiger gemacht. Die Parties mit den Zivis waren halt krachiger, trashiger, witziger, lebendiger.
        Die Bowle war jedenfalls nicht antialkoholisch.

        Hoffen wir, dass Narit nicht endgültig in den Frustkammern des Dortmunder Rathauses versunken ist. Vielleicht magst Du ja mal bei Facebook bei ihr wegen eines Blogs vorsprechen??? Mein Dank ist Dir gewiss.

        LG, R.

        *Das sage ich jetzt mal so, denn die Jungs sind bzw. waren ja in einer sensiblen Lebensprägephase … Wo geht es danach hin? In welche Richtung geht das Leben? Und ja, was lerne ich in den 18 Monaten, die ich hier mit Behinderten arbeite? Als Betreuerin hatte ich nicht nur Verantwortung für mein Klientel, sondern auch für die Zivis, die Praktikantinnen usw. So habe ich es immer gesehen.

        Verfasst von nextkabinett | Februar 27, 2011, 3:07 pm
      • Ommabunker heisst dass PC. Heim ist ja leider für dergleichen Anstalten in der Regel zuviel der Ehre. Eine Senioreneinrichtung dagegen ist etwas ganz ganz anderes und besteht aus Hausbar Denksofa und Kaffeekränzchen.

        Dein Wunsch ist mir Befehl,

        Auf das Vorsprechbereiteste
        Senior Senfdazugeber Uwe

        Verfasst von Gladbecks Bürgermeister der Herzen | Februar 27, 2011, 5:25 pm
  3. Es ist mir stets schon sehr zuwider
    Der Politikker Angebieder!
    Und wenn sie für den Doktor klauen
    und sonst auch noch viel Scheiße bauen:
    Ganz früher traten sie zurück!
    Heut aber läuft ein Possenstück,
    in dem ein Frei-Kopier-herr stammelt
    derweil die Wahrheit wohl vergammelt!

    Tusch!

    Nahalla-Marsch!

    Weitere Reimversuche dieser Büttenrede sind aufgrund §35 (3 ff.) nicht zu veröffentlichen.

    Der DSB &PimPH

    Verfasst von DSB & PimPH | Februar 27, 2011, 5:05 am

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