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Medienperlen

We like trash … Karl-Theodor zu Guttenberg besucht Dinge.

Karl-Theodor zu Guttenberg besucht Dinge. Diese Seite ist aktuell nicht mehr verfügbar. Schoad! Ähnliches wie folgt konnte man dort anschauen, nur viel viel pfiffiger …

By wolfgangamadeus007

By wolfgangamadeus007

Herr zu Guttenberg besucht Wolkenkratzer, Bildnachweis, photobucket

By MexicanStandoff_2009

By MexicanStandoff_2009

Herr zu Guttenberg besucht Broadway, Bildnachweis, photobucket

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Über nextkabinett

Seit seiner Gründung versammelt das next Kabinett kreative Kopfarbeiter um sich und versucht, bisweilen unter Zuhilfenahme überlieferter und überschätzter Utopien, einen neuen Blick auf das politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen zu werfen.

Diskussionen

31 Gedanken zu “We like trash … Karl-Theodor zu Guttenberg besucht Dinge.

  1. Hihi!
    Aber wie hast Du es geschafft, dass beim Erstbetrachten pfeilgerad aus meinem Volksämpfänger tönt: die Kapsel kann sich im Darm frei bewegen.

    Oh, die Sammlung wird mich noch lange entzücken:

    verzückte Grüße

    Uwe

    Verfasst von Gladbecks Bürgermeister der Herzen | März 1, 2011, 5:52 pm
    • *lol*
      Zufälle gibt’s … die Ultimos aus Bielefeld haben es bei FB gepostet. Keine Ahnung, wo die das her haben. Ich habe auch quer unter’m Tisch gelegen …

      Habe mich gerade bei FB mit einem Herrn namens Peter Stol verbal duelliert. So ein … – ich sag’s lieber nicht – Die bösen Medien sind schuld, weil sie die Guttigutt-Schlammschlacht bewusst inszeniert haben, um daran ordentlich zu verdienen. Pfuipfuipfui … und sowas heiße ich auch noch gut. Uiuiui …

      … Wenn Du magst, kannst Du ja noch einen kleinen Kommentarsenf beisteuern …
      Germanys Next Bundeskabinett
      Nun gut. Und keine platten Wortspiele mehr. Versprochen.
      KTG-Abgang: Gutt so! – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

      Noch einen schönen Abend,
      Renate

      Verfasst von nextkabinett | März 1, 2011, 6:04 pm
  2. LOL… danke für die kurzweil….

    Verfasst von suria kassimi lautmalerin | März 1, 2011, 6:08 pm
      • Facebook-Gruppen machen mobil: Guttenberg-Anhänger attackieren Medien

        Dazu fällt mir nur noch die Verszeile in Ingeborg Bachmanns wunderbarem Gedicht Die gestundete Zeit ein: „Es kommen härtere Tage“:

        Ingeborg Bachmann

        * Die gestundete Zeit

        Die gestundete Zeit

        Es kommen härtere Tage.
        Die auf Widerruf gestundete Zeit
        wird sichtbar am Horizont.
        Bald musst du den Schuh schnüren
        und die Hunde zurückjagen in die Marschhöfe.
        Denn die Eingeweide der Fische
        sind kalt geworden im Wind.
        Ärmlich brennt das Licht der Lupinen.
        Dein Blick spurt im Nebel:
        die auf Widerruf gestundete Zeit
        wird sichtbar am Horizont.

        Drüben versinkt dir die Geliebte im Sand,
        er steigt um ihr wehendes Haar,
        er fällt ihr ins Wort,
        er befiehlt ihr zu schweigen,
        er findet sie sterblich
        und willig dem Abschied
        nach jeder Umarmung.

        Sieh dich nicht um.
        Schnür deinen Schuh.
        Jag die Hunde zurück.
        Wirf die Fische ins Meer.
        Lösch die Lupinen!

        Es kommen härtere Tage

        Verfasst von nextkabinett | März 3, 2011, 1:21 pm
      • Sind unter meinen Freunden Guttenberg Fans? Prüfe ob unter deinen Facebook-Freunden Fans von Ex-Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg sind!

        Alle Facebook-Kommentare zu diesem Link:

        Thomas Hoeps gefällt das.

        Thomas Opfermann Ach ne, lieber nicht… Manche Abgründe will ich lieber gar nicht kennen… Es gibt viele Verirrte auf dieser Welt…

        Germanys Next Bundeskabinett Sehe ich auch so, lieber Germanys next Frauenbeauftragter. Ich habe es auch mehr aus Sympathie für den Gemütlichkeitsminister gepostet, bei dem ich es gefunden habe. Ansonsten schau hier in die letzte Notiz, ich bin dem Original gestern schon aufgesessen und habe die Satire nicht rechtzeitig erkannt. LG, die SoSe

        Jane Millar Nein…bin kein Fan…

        Jessie Mieze Freunde? Was für Freunde?

        Jessie Mieze Frauenbeauftragter? Hm…mittlerweile heißts doch Gleichstellungsbeauftragter

        Thomas Opfermann Aber nicht bei mir… Bin etwas altmodisch…

        Germanys Next Bundeskabinett So in etwas wollte ich das auch gerade schreiben. Bei Germanys next Bundeskabinett ticken die Uhren bisweilen anders. Jessie Mieze weiß das aber … ;o)

        Jessie Mieze ‎*grinst…Dann setzt Du Dich aber nur für die Rechte der Frauen ein…Männer bleiben bei Modell außen vor

        Germanys Next Bundeskabinett Ich hätte nichts gegen eine Germanys next Männerbeauftragte einzuwenden. Vielleicht findet sich ja eine …

        Christoph DubLocker Lorenz
        und wenn es so wäre, wäre das vollkommen egal! Wir sind hier nicht im Stalinismus! Jeder, wie er meint! Guttenberg war grundsätzlich kein verkehrter politiker, aber er muss halt die konsequenzen tragen.
        nun ist er weg und das thema irgendwie… erschöpft.

        Thomas Opfermann Ja dann muß halt eine Männerbeauftragte her… Außerdem setze ich mich auch für die Linke der Frauen ein. Ganz ausgewogen…

        Germanys Next Bundeskabinett
        Lieber Verkehrsminister, ich denke, wir sind erschöpft, das Thema ist es noch nicht … http://www.stern.de/politik/deutschland/plagiatsaffaere-guttenberg-falscher-doktor-harte-strafe-der-fall-kasper-1657950.html Die Verantwortlichen spekul…ieren doch auf diesen Erschöpfungsfaktor, dass demnächst eine andere Sau durch’s Dorf getrieben wird. Allerdings stimmen diese kuriosen Stimmungen schon nachdenklich. Warten wir, dass der Heilsbringer wiederkehrt, als neuer Leader einer nationalen Strömung. Das ist das, was ich befürchte. Sorry, ich persönlich denke, er war ein verkehrter Politiker. LG, die SoSe

        Germanys Next Bundeskabinett ‎*lol* die Linke der Frauen … sehr gut …

        Christoph DubLocker Lorenz
        das er die speerspitze einer neuen, konservativen rechten war/ist, stelle ich nicht in frage.
        den support, den er von seiten der Springer-Presse und vom Baur Verlag bekommen hat, stimmte mich schon immer nachdenklich.
        deiner meinung nach, st…eht am ende die dekonstruktion der politischen figur Guttenberg an sich.
        auch nicht wirklich ein problem für mich!
        eine aufarbeitung der geschehnisse sind unausweichlich, justiziable konsequenzen muss es auch geben, um ein zeichen zu setzen.
        er hat es selbst zu verantworten und muss auch die konsequenzen tragen.
        wenn ich genau überlege, hast du recht mit deinem einwand und ich habe zu kurz überlegt.
        eigentlich wollte ich nur sagen, dass es mir egal ist, ob jemand Guttenberg positiv gegenübersteht oder nicht!
        grundsätzlich muss verhindert werden, dass es zu einem schnellen und glanzvollen comeback kommt!
        ich gebe aber zu bedenken, dass er einen mächtigen apperat zur verfügung hat!

        Jessie Mieze Männerbeauftragte? Interessantes Ressort! Welche Aufgaben?

        Jessie Mieze Ich denke mal drüber nach 😉

        Germanys Next Bundeskabinett ‎@Christoph: Danke Dir für Deine Einschätzung meiner Einschätzung. Ich fürchte, Deine Bedenken treffen den Kern. Er hat einen mächtigen Apparat zur Verfügung. Deshalb wird er wiederkommen. Was dann sein wird? Je nachdem, wieviel Jahre es dauern wird und wie die juristischen Konsequenzen sein werden. Ich kann leider nicht orakeln.

        Germanys Next Bundeskabinett ‎@Jessie Mieze: Ja, das wäre doch cool. Würde mir gefallen. Die Aufgaben liegen ganz in Deinem Ermessen, da hast Du vollste Handlungsfreiheit.

        Germanys Next Bundeskabinett ‎@Anke: Hoffentlich behaltet Ihr Recht. Für morgen sind ja bundesweite Pro-Flashmobs geplant. Flashmobs … unfassbar. Tom Ende meinte an anderer Stelle, es seien Sechzehnjährige, die hier aktiv seien und die sich die neuen Rechten krallen wollten. Da ist was dran. Deshalb beunruhigt mich dieser Hype durchaus. Im günstigsten Fall wäre dies pubertäres Aufbäumen gegen die Wertmaßstäbe der bildungsbürgerlichen Eltern. Im ungünstigsten Fall wage ich nicht zu orakeln.

        Thomas Opfermann Die wollen sich alle noch nicht eingestehen, einem Betrüger aufgesessen zu sein. Klar, da müssten sie ja die eigene Urteilsfähigkeit in Frage stellen. Also halten sie (noch?) daran fest. Außerdem können sich die meisten davon nichts unter einer Dissertation vorstellen, geschweige denn deren Bedeutung erkennen. Daher die dauernden Kommentare wie, jeder hat doch mal abgeschrieben…

        Thomas Opfermann Das sind die Bild-Leser, also bildungsferne Schichten…

        Germanys Next Bundeskabinett
        Lieber Thomas, nach etwas Bedenkzeit finde ich Tom Endes Überlegung, dass unter den Herrn zu Guttenberg-Fans viele Sechzehnjährige sind, durchaus passabel.

        Erstens sind Sechzehnjährige quer durch alle Bildungsschichten absolut facebookgewie…ft und haben in Minuten neue Gruppen erstellt, die dann binnen Stunden und Tagen hunderttausende ‚Gefällt mir‘-Followers nach sich ziehen.

        Zweitens passt es auch zu dem Grundtenor der mantragleich wiederholten Grundaussage, dieser ‚Befürworter‘, ‚jeder habe doch schon mal abgeschrieben‘. Dies passt zu Schülern, Abiturienten und Bachelorstudenten im Grundstudium. Neben all jenen aus bildungsfernen Schichten, die Du ansprichst, passt dies auch bestens zu Pubertierenden und Postpubertierenden, die sich die Arbeit einer Dissertation ebensowenig vorstellen können. Schummeln in einer Klassen- oder Abitursarbeit dagegen durchaus.

        Drittens hat dies doch auch die Färbung von spontanem pubertären Protest gegen die Wertvorstellungen bildungsbürgerlicher, wertkonservativer Eltern. Die ganze Angelegenheit lädt doch bestens dazu ein, empörten und entrüsteten Eltern ordentlich Kontra zu geben. Wieviele familiäre Diskussionen mag es in den letzten drei Wochen beim gemeinsamen Abendessen gegeben haben? Wieviele Jugendliche haben ihre Eltern gefragt: Und Ihr selbst? Was ist mit Euch? Lief bei Euch alles sauber, wo jetzt vieles schräg ist?

        Ich hoffe sehr, dass dieser Protest pro Herrn zu Guttenberg wirklich ein schnellebiges Internetphänomen ist. Im schlimmsten Falle sind hier Agitatoren am Werk, die genau diese Altersgruppe für ihre eigenen rechtsnationalen Zwecke erwärmen und begeistern wollen.

        Deshalb heißt es für Germanys next Bundeskabinett: Wir beobachten weiter. Schauen wir mal, wie die heutigen bundesweit angekündigten Flashmobs laufen werden.

        In diesem Sinne wünsche ich Dir ein entspanntes Wochenende,

        Renate

        Germanys Next Bundeskabinett Da haben wir wohl des Rätsels Lösung http://facebookfanskaufen.com/

        Germanys Next Bundeskabinett So, nun wissen wir es augenscheinlich, wie groß die Sympathiebasis wirklch ist spon

        Thomas Opfermann Das hält jetzt so lange, bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird… War doch auch nett für die Regierung, daß durch dieses Theater die „brutalstmöglichst großzügige“ Hartz IV-Einigung ziemlich unterging…

        Germanys Next Bundeskabinett Stimmt! Ein Trauerspiel jagt das nächste …

        Martin Schwinn spon, images
        :-))

        Germanys Next Bundeskabinett Danke Martin Schwinn, diese Bilder gehören jetzt schon zu den Best of Karneval 2011.

        Martin Schwinn Tätä…… Tätä…. Tätä…. 🙂

        Verfasst von nextkabinett | März 7, 2011, 11:59 am
    • Endlich wieder einmal eine angemessene Fernsehkritik im SPON Rücktritts-Talk bei Plasberg. Lasst den Guttenberg mal in der Garage Besonders diese Passage wärmt die schöne Seele: „Etwas vornehmer drückte es Johannes B. Kerner aus: Der „Graben“ zwischen Politikern und Bürgern werde „größer, wenn solche beliebten Politiker zurücktreten“. Herausragende Persönlichkeiten seien „so etwas wie ein politisches Lagerfeuer“.

      Auch für Deutschlands Konsens-Talker Kerner ist der Verteidigungsminister „zu Recht zurückgetreten“ – doch das Bedauern darüber, dass er in Zukunft auf das mediale Lagerfeuer mit Guttenberg verzichten muss, stand ihm ins Gesicht geschrieben. Nein, der Feldlager-Talk in Afghanistan sei kein „Theater für einen Strahleminister“ gewesen, so Kerner, „sondern wir haben uns mit dem Leben von deutschen Staatsbürgern auseinandergesetzt, die da ja nicht freiwillig hinfahren.“ Scharnagl adjutierte: „Kein deutscher Verteidigungsminister hat sich so um die Soldaten gekümmert.““

      „Politisches Lagerfeuer“ und „mediales Lagerfeuer“ … diese Ausdrücke merke ich mir.

      Die SoSe grüßt aus dem Pink House mit erkalteter Feuerstelle.

      Verfasst von nextkabinett | März 3, 2011, 12:42 pm
      • Man mag sich das alles nicht für die kids ausmalen. Ich scheue mich, das deutsche ‚Kinder‘ zu schreiben, klingt es hier doch auch nach rhetorischem Mitleid-Modus. Außerdem gebraucht Frau von der Leyen diesen Begriff in jedem Satz mehrfach. …Andererseits gibt es sehr gute Internate in der Schweiz und in England, um die Kleinen aus der hiesigen Schusslinie zu bringen. Zudem haben Franz Josef Strauß‘ Kinder die Spiegel-Affäre auch überstanden und es ist was aus ihnen geworden … Max Strauß und Franz Georg Strauß sowie Monika Hohlmeier.

        Deshalb mache ich mir um Herrn zu Guttenbergs Töchter keine wirklichen Sorgen. Ich empfehle diesen ausgezeichneten Dokumentarfilm von Julia von Heinz Standesgemäß. Wegen des sogenannten ‚Mannesstammprinzips‘ ist das Aussteigen aus der eigenen Sozialstruktur für Adelstöchter mit radikalem sozialen Abstieg verbunden. Ein Trauerspiel Standesgemäß, Informationen zum Dokumentarfilm von Julia von Heinz.

        Verfasst von nextkabinett | März 3, 2011, 1:02 pm
    • Dieser Artikel trifft den psychologischen Aspekt sehr genau, na ja … so genau, wie es im schnelllebigen medialen Tagesgeschäft halt möglich ist …

      Zumindest spricht Stefan Kuzmany den Aspekt Narzissmus an. Ich musste die letzten Wochen stets an einen Studienkollegen von mir denken. Herr zu Guttenberg erinnert mich in höchstem Maße an jenen akademischen Schaumschläger, der es damit doch geschafft hat, Professor zu werden. Fachlich kann er ja auch was. Viele sind ihm trotzdem auf den Leim gegangen und haben ihn von Anfang an protegiert. Einige haben seine Maskenspiele allerdings durchschaut und strafen ihn mit Verachtung. Allerdings bloß hinter vorgehaltener Hand. Öffentlich ist man professionell freundlich zueinander.
      Nun, lange Ausschweifung kurzer Sinn. Bei Herrn zu Guttenbergs mediale Bilderinszenierung kommt mir jener frühere, bilweilen sogar Freund, in den Sinn. Die schnieken Anzüge, die spezielle Frisur. die Art, sich Situationen und Personen chamäleongleichmimentisch genau anzupassen und sich im anderen zu spiegeln, diesem dadurch dessen Spiegelbild zu präsentieren. Der so Gespiegelte sieht in einem sein eigenes überhöhtes Idealbild. Und so empfindet der andere die Person als rundherum positiv, die es zu fördern und zu belohnen gilt, weil sie einem selbst ein gutes Selbstbild und ein gutes Gefühl vermittelt. Hirnphysiologisch gesagt, wird das limbische System gekitzelt und in positive Schwingungen gesetzt und das für kritische rationale Urteile zuständige neocorticale System ausgehebelt. Emotionaler K.o. sozusagen.

      Pathologisch und therapeutisch könnte man auch von – der Konjunktiv ist bewusst gesetzt – narzistischen Persönlichkeitsstörungen sprechen. Narzistische Persönlichkeiten sind insgesamt extrem schwer auszuhebeln, weil sie ihr Umfeld so perfekt spiegeln können und deshalb so gut ankommen. Sie ziehen ihr Selbstwertgefühl allein aus dieser Anerkennung. Deshalb ist der schöne Schein für diese Persönlichkeiten so existentiell wichtig und muss unter allen Umständen aufrecht erhalten werden. In diesem Sinne ist auch eine Summa cum laude-Dissertation plausibel und das schräge Verhalten, aus den öffentlichen Vorwürfen nicht sofort die Konsequenzen gezogen zu haben.

      Deshalb darf man jetzt wirklich nicht locker lassen.

      Und ja, ich würde es Herrn zu Guttenberg wünschen und empfehlen, die nächsten Jahre seiner Auszeit zum therapeutischen Gespräch mit einem guten Profi zu nutzen. Meiner Erfahrung nach ist dies der einzige Weg, der zu einer echten Läuterung führen kann, einer, die ihm seine Kritiker auch wirklich abnehmen würden. Zudem hätte eine gute Therapie den möglichen Nebeneffekt, dass er von sich aus gar nicht mehr in die Politik zurückwollen würde, sondern sich anderweitige Lebensalternativen überlegen könnte.

      Der übliche katholische Weg der Läuterung via Beichte und Buße hilft hier nur bedingt. Mir sind allerdings erstklassige Patres bekannt, die auch eine gestalttherapeutische Ausbildung besitzen.

      Längere Einkehrwochen im Kloster könnten somit auch hilfreich sein, aber wie bereits gesagt, nicht allein.

      Aus familiären Gründen empfehle ich deshalb drei bis vier Sitzungen pro Woche, terminiert auf drei bis fünf Jahre. Kombiniert mit bodenständiger land- und forstwirtschaftlicher Arbeit in der Natur. Im Ernst, das hilft und erdet wieder, beziehungsweise erdet überhaupt erst einmal.

      In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Tag und gutes Gelingen allerseits.

      Es grüßt die Social Secretary

      Verfasst von nextkabinett | März 3, 2011, 1:42 pm
  3. Och je, heute kann man die Seite nicht mehr sehen. Vielleicht ist der Server zusammengebrochen. Hoffen wir, dass es nur das ist und keine juristische Angelegenheit. Vielleicht Bildrechtsverletzungen.

    Hübsche Kommentare zur Seite

    Verfasst von nextkabinett | März 3, 2011, 11:43 am
  4. Kommentar von Katharina Feld, der Ministerin für den schönen Schein:

    Das Sein und der schöne Schein oder Wenn die Blendgranaten explodieren

    http://www.sueddeutsche.de/politik/verteidigungsminister-guttenberg-ruecktritt-das-sein-und-der-schoene-schein-1.1067162

    siehe: http://nextkabinettblog.wordpress.com/so-geht-es-mit-dem-ministerwerden/

    Verfasst von nextkabinett | März 3, 2011, 12:18 pm
    • Tausend Dank für diesen Link und Deinen treffenden Kommentar, liebe Ministerin des schönen Scheins. Schon lange beleidigt dieser Bilderkrampf mein Empfinden für Schönheit – innere wie äußere. Leider scheint die Seite ‘Karl-Theodor zu Guttenberg besucht Dinge.’ aktuell nicht erreichbar zu sein. Dort könnte man es nochmal punktgenau nachvollziehen.

      LG, die SoSe

      Verfasst von nextkabinett | März 3, 2011, 12:35 pm
    • Irgendwie ist mir heute so poetisch zumute:

      Johann Wolfgang von Goethe

      Lynceus des Türmers / Türmerlied

      Zum Sehen geboren,
      Zum Schauen bestellt,
      Dem Turme geschworen
      Gefällt mir die Welt.

      Ich blick‘ in die Ferne,
      Ich seh‘ in der Näh‘
      Den Mond und die Sterne,
      Den Wald und das Reh.

      *

      So seh‘ ich in allen
      Die ewige Zier,
      Und wie mir’s gefallen,
      Gefall‘ ich auch mir.

      Ihr glücklichen Augen,
      Was je ihr gesehn,
      Es sei, wie es wolle,
      Es war doch so schön!

      Das liegt wohl an Thomas Stegs erstem Satz: „Wir Deutschen leben in einer „Augen-Kultur“.“ Nur wir Deutschen? Nun wie dem auch immer sei, jedenfalls weiß Herr Steg mit seiner Behauptung das an der Weimarer Klassik orientierte Bildungsbürgertum hinter sich. Sehr gut gemacht, Herr Stege. Dies ist mir nur so aufgefallen. Es ist ja auch nicht so wichtig.
      Ich denke, dass sich diese Aussage auf folgendes bezieht: Werner Heisenberg: Das Naturbild Goethes:
      „[…] Aber kehren wir zu der Frage zurück, ob die Erkenntnis, die Goethe in seiner Naturwissenschaft gesucht hat, nämlich die Erkenntnis der letzten von ihm als göttlich empfundenen Gestaltungskräfte der Natur, aus der zunächst nur »richtigen« modernen Naturwissenschaft so vollständig verschwunden ist. »Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält, schau alle Wirkungskraft und Samen und tu‘ nicht mehr in Worten kramen», so hatte die Forderung gelautet. Auf dem Wege dorthin war Goethe in seinen Naturbetrachtungen zum Urphänomen, in seiner Morphologie der Pflanzen zur Urpflanze gekommen. Aber obwohl dieses Urphänomen nicht ein Grundsatz sein soll, aus dem man die verschiedenartigen Phänomene herzuleiten hätte, sondern eine Grunderscheinung, innerhalb deren das Mannigfache anzuschauen ist, so hat doch Schiller in jener ersten berühmten Begegnung in Jena, die im Jahre 1794 die Freundschaft mit Goethe begründete, dem Dichter klargemacht, dass sein Urphänomen eigentlich nicht eine Erscheinung, sondern eine Idee sei; eine Idee im Sinne der Philosophie Platos, wollen wir hinzufügen, und wir würden in unserer Zeit, da das Wort »Idee« eine etwas zu subjektive Färbung erhalten hat, vielleicht eher das Wort »Struktur« als »Idee« an diese stelle setzen. Die Urpflanze ist die Urform, die Grundstruktur, das gestaltende Prinzip der Pflanze, das man freilich nicht nur mit dem Verstand konstruieren, sondern dessen man im Anschauen unmittelbar gewiss werden kann. Der Unterschied, auf den Goethe hier so grossen Wert legt, zwischen dem unmittelbaren Anschauen und der nur rationalen Ableitung entspricht wohl ziemlich genau dem Unterschied der beiden Erkenntnisarten »Episteme« und »Dianoia« in der platonischen Philosophie. Episteme ist eben dieses unmittelbare Gewisswerden, auf dem man ruhen kann, hinter dem man nichts weiter zu suchen braucht. Dianoia ist das Durchanalysierenkönnen, das Ergebnis des logischen Ableitens. Auch bei Plato wird deutlich, dass nur die erste Art der Erkenntnis, die Episteme, die Verbindung mit dem Eigentlichen, dem Wesentlichen, mit der Welt der Werte vermittelt, während die Dianoia zwar Erkenntnis schafft, aber eben nur wertfreie Erkenntnis. Was Schiller auf dem Heimweg vom gemeinsam gehörten naturwissenschaftlichen Vortrag Goethe zu erklären suchte, war nun freilich nicht platonische, sondern Kantsche Philosophie. Hier hat das Wort »Idee« eine etwas andere, eine etwas mehr subjektive Bedeutung; und jedenfalls ist die Idee eben von der Erscheinung scharf geschieden, so dass Schillers Behauptung, die Urpflanze sei eine Idee, Goethe zutiefst beunruhigte. Er antwortete: »Das kann mir sehr lieb sein, dass ich Ideen habe, ohne es zu wissen, und sie sogar mit den Augen sehe.« In der sich anschliessenden Diskussion, in der, wie Goethe berichtete, viel gekämpft wurde, erwidert Schiller: «Wie kann jemals Erfahrung gegeben werden, die einer Idee angemessen sein sollte; denn darin besteht eben das Eigentümliche der letzteren, dass ihr niemals eine Erfahrung kongruieren könne.« Im Lichte der platonischen Philosophie aber handelt es sich bei dieser Diskussion wohl nicht so sehr um einen Streit über das, was eine Idee sei, sondern über das Erkenntnisorgan, mit dem sich uns die Idee erschliesst. Wenn Goethe die Ideen mit den Augen sehen kann, so sind das eben andere Augen als die, von denen heute gewöhnlich die Rede ist. Jedenfalls könnte man die Augen an dieser Stelle nicht durch ein Mikroskop oder eine photographische Platte ersetzen. Aber wie auch immer man in diesem Streit entscheiden mag die Urpflanze ist also eine Idee, und sie bewährt sich als solche, indem man mit ihr, mit dieser Grundstruktur als Schlüssel, wie Goethe sagt, Pflanzen ins Unendliche erfinden kann. Man hat mit ihr also den Bau der Pflanze verstanden; und »verstehen« heisst: auf ein einfaches, einheitliches Prinzip zurückführen. […]“

      Verfasst von nextkabinett | März 3, 2011, 3:16 pm
  5. Ein paar links zu und über Guttenberggruppen

    http://knallbummpeng.de/?p=186

    http://facebookmarketing.de/tracking/ProGuttenberg+136786223053705 Hier kann man die Mitgliederentwicklung von FB-seiten verfolgen.
    http://facebookmarketing.de/dataapp/shares shares, likes und Kommentare
    http://youropenbook.org/?q=guttenberg&gender=any Hier kann mangeziehlt Postings verfolgen, sehr erhellend
    http://fernandomagro.com/programming/facebook-clickjacking-howto/ Eine seite von der ich nicht weis, wie ernst gemeint sie ist.
    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/03/02/dlf_20110302_0621_e8eae15b.mp3 ein seitengründer über seine Seite
    http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:facebook-erfolg-die-wundersame-vermehrung-der-guttenberg-fans/60017058.html Finazial Times über Huch

    _____________________________________
    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/revierleiter-harry-hochuli-gefaelschtes-facebook-profil-42127093.html ein Artikel über geklaute/gefakte Accounts
    _________________________________
    http://pinetik.blogspot.com/2011/02/profileviewinfo-facebook-wurm.html Etwas über einen Facebookwurm, der auch likes anklicken könnte
    _____________________
    Andi Imnetz Wovon soll das PLAGIATOR-Geschwurbel ablenken?
    Beim letzten mal wars SARRAZIN der von dem NUKLEAR-TERROR-PLUTONIUM–MAFIA-ATOMKONSENS ablenken sollte, mit Erfolg! Und diesmal?

    Verfasst von Gladbecks Bürgermeister der Herzen | März 5, 2011, 3:15 pm
  6. Der ganze Account von dem die Fotos stammenscheint bei Tumblr nicht mehr zu finden sein, schade

    Verfasst von Gladbecks Bürgermeister der Herzen | März 5, 2011, 4:05 pm
    • Ja schade. Vielleicht sollten wir die Idee einfach hier fortsetzen. Ich habe oben schon mal angefangen. Aber es ist schwierig, freie Bilder zu finden. Ich vermute, bei dieser schönen Seite haben die findigen Anwälte des Herrn zu Guttenberg den Betreibern bestimmt mit Bild- und Persönlichkeitsrechtsverletzungen und saftigen Abmahnungen gedroht.

      Dank Dir für Linkliste.

      Verfasst von nextkabinett | März 5, 2011, 4:20 pm

      • Facebookfans kaufen

        Alle Facebook-Kommentare zu diesem Link:

        Marina Rupprecht, Martin Schwinn, Ultimo Münsters Stadtillustrierte und 4 anderen gefällt das.

        Michael Nicolai Hahaha:)…ich nehm dann mal 50 Stueck, aber geschnitten bitte …

        Sabine Ruiz Puerta Eine gemischte Tüte, bitte! Aber nicht zu viel von den braunen.

        Michael Nicolai Die blauen sind gut!! nee, gutt!

        Sabine Ruiz Puerta Die, mit dem Hauch Gelb?? Nee. die schmecken doch nach gar nix.

        Michael Nicolai Is doch ganz egal! Sieht gut aus! Und schoen teuer!

        Martin Schwinn ich hätte dann auch gern 3 Pfund 🙂

        Gerda Röken das liest sich wie fakebook

        Marina Rupprecht und Sabine Ruiz Puerta gefällt das.

        Wilko Franz ich kaufe ein ü.

        Sybille Lengauer Biete an wirkllich ALLES zu mögen, 1€ pro „like“ – bitte an mein Schweizer Nummernkonto überweisen …

        Verfasst von nextkabinett | März 7, 2011, 11:37 am
  7. Kluger Kommentar von Arno Widmann in der FR mit nicht minder klugen Leserbeiträgen: Leitartikel zu Guttenberg. Jetzt reicht es.

    Verfasst von nextkabinett | März 6, 2011, 4:14 pm

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  1. Pingback: We like trash … Karl-Theodor zu Guttenberg besucht Dinge. (via Blog des Germanys next Bundeskabinetts) « Gladbeckskaja Pravda - März 1, 2011

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"Seit einiger Zeit blendet Wordpress.com in Texte Werbung ein – darauf habe ich leider keinen Einfluß, solange ich das kostenfreie Angebot in Anspruch nehme. Damit führt wordpress.com mein Vorhaben, einen werbefreien Blog zu gestalten, zwar ad absurdum, aber ich selbst werde weiterhin keine Werbung mechen, auch und gerade nicht gegen Bezahlung." (Text: Der Emil)

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